Eingebettet in die malerische Landschaft der Euganeischen Hügel ist die Villa Sceriman ein faszinierender landwirtschaftlicher Komplex aus dem 16. Jahrhundert, der der palladianischen Tradition zugeschrieben wird und mit einer langen Geschichte von Veränderungen und Prestige verbunden ist. Die ersten dokumentierten Beweise stammen aus dem Jahr 1427, als das Eigentum der adligen Padovaner Familie Santa Sofia gehörte.
Im Jahr 1740 gelangt die Villa an die Sceriman, eine wohlhabende Familie von Reeder mit armenischen Wurzeln, die seit dem 13. Jahrhundert in Venedig tätig ist. In dieser Zeit erreicht das Anwesen seine maximale Ausdehnung von über 3.500 Hektar, die später auf zahlreiche Pächter aufgeteilt werden, während das Herrenhaus etwa 25 Hektar für den Weinbau beibehält, eine Berufung, die die Identität des Ortes tiefgreifend prägt.
Im 20. Jahrhundert, mit der Übernahme durch die Soranzo, wird das Gebäude 1959 vollständig restauriert, wobei wertvolle Innenfresken ans Licht kommen und die historischen Strukturen aufgewertet werden. Gleichzeitig entwickelt sich der landwirtschaftliche Betrieb von gemischtem Anbau zu einer auf den Weinbau spezialisierten Realität, mit Weinherstellung und Abfüllung.
Heute stellt die Villa Sceriman einen unverzichtbaren Halt für diejenigen dar, die die authentische Seele der Euganeischen Hügel entdecken möchten: ein Ort, an dem Geschichte, Architektur und Weintradition in einem immersiven Erlebnis von Natur und Kultur verschmelzen.