Das Festival Serenissime Dimore, ein Projekt von Asolo Musica – Venetien, kehrt unter der künstlerischen Leitung von Vincenzo De Vivo in das Dom zu Santa Tecla in Este mit “Liturgie” zurück, ein Konzert das La Stagione Armonica unter der Leitung von Nicola Rampazzo überträgt.
Das Programm, das im Rahmen des Themas “Von Neapel nach Venedig” präsentiert wird, erzählt durch die Kirchenmusik die Entwicklung der polyphonen Sprache zwischen Renaissance und Barock: von der klaren Maßstäblichkeit Giovanni Pierluigi da Palestrinas mit der “Missa brevis” und dem berühmten “Sicut Cervus”, über die harmonischen Spannungen von Carlo Gesualdo da Venosa und Pomponio Nenna, bis hin zur Dramatik des “Crucifixus” von Claudio Monteverdi und dem “Miserere mei, Domine” von Alessandro Scarlatti.
Ein musikalischer Weg, der im Dom zu Santa Tecla einen idealen Rahmen findet: Das Gebäude, das zwischen 1690 und 1702 nach einem Entwurf von Antonio Gaspari wieder aufgebaut wurde, gehört in der Tat zur gleichen historischen Epoche, die das Konzert erreicht. Ein Dialog zwischen Musik, Architektur und Kunst, vom strengen Renaissance-Stil bis zur neuen barocken Sensibilität.