Die Dokumentation erzählt von dem tragischen Verschwinden des Joggers Andrea Papi, einer Erforschung des Zusammenlebens zwischen Menschen und Bären in den Alpen Norditaliens, zwischen Naturschutz und Sicherheit.
In keiner anderen Region der Welt leben Bären und Menschen so nah beieinander wie im Trentino.
Die wachsende Bärenpopulation führt jedoch auch zu gefährlichen Begegnungen zwischen Menschen und Tieren. Das 20-köpfige Team aus Rangern und Tierärzten, das gleichzeitig für den Schutz von Menschen und Tieren verantwortlich ist, steht vor einer besonders wichtigen Aufgabe.
Als Andrea Papi, 26 Jahre alt, während des Osterfestes 2023 tot im Wald aufgefunden wird, kommt schnell ein düsterer Verdacht auf: Papi wurde von der Bärin JJ4 getötet. Dieser Vorfall markiert den ersten Todesfall durch ein Wildtier in Mitteleuropa in der jüngeren Geschichte. Während die Förster versuchen, JJ4 einzufangen,
erreicht der Konflikt zwischen Tierschutzaktivisten und Bärengegnern einen kritischen Punkt und wirft dringende Fragen auf: Muss JJ4 getötet werden? Wie geht man mit der Rückkehr großer Raubtiere in unsere Wälder um? Wann werden Bären zu einem Problem? Und wer ist der wahre Eigentümer der Natur und des Waldes?
Der Eintritt ist frei.