Der Film, der die Werke und das Leben des großen brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado zeigt, wurde im Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals von San Sebastián 2014 und des Internationalen Filmfestivals von Rom 2014 vorgestellt.
Sebastião Salgado, der nach seinem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften 1969 das Brasilien des Militärregimes verlässt, zieht mit seiner Frau nach Europa, wo er beginnt, für die Internationale Kaffeeorganisation zu arbeiten. Aufgrund seiner beruflichen Reisen entwickelt er, dank seiner Frau, ein Interesse an Fotografie und gibt 1973 eine vielversprechende Karriere als Ökonom auf, um sich ganz der Fotografie zu widmen. Seine ersten international bedeutenden Reportagen betreffen Afrika.
Im Dokumentarfilm werden insbesondere seine Projekte vertieft, die später in Büchern veröffentlicht wurden, über Lateinamerika (The Other Americas), die dramatischen Bedingungen der afrikanischen Völker (Sahel: The End of the Road), die Bedingungen der Arbeiter weltweit (Workers), die großen menschlichen Migrationen (Migrations) und schließlich über die noch nicht von der Modernität kontaminierten Winkel des Planeten (Genesis). Salgado erzählt auch von dem Projekt zur Aufforstung der Mata Atlantica, das er gemeinsam mit seiner Frau vorantreibt.
Der Eintritt ist frei mit Vorstellung des Regisseurs Marco Segato.