Im suggestiven Raum der ehemaligen Kirche Annunziata in Este entsteht eine Ausstellung, die die Territorien von Erinnerung und Bild durchquert und einen sowohl visuellen als auch konzeptionellen Weg vorschlägt. Der Künstler Zago konstruiert eine essentielle, aber mehrschichtige Sprache, in der Fragmente des Realen gesammelt, neu bearbeitet und in neuen Formen zurückgegeben werden, wodurch sich viele Lesemöglichkeiten eröffnen.
Die ausgestellten Werke präsentieren sich als Reflexionsgeräte: Sie hinterfragen die Beziehung zwischen Identität und Repräsentation und setzen persönliches Archiv und kollektive Erinnerung zueinander in Spannung. Daraus ergibt sich ein kontinuierlicher Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wo das Bild niemals statisch ist, sondern einem Wandel, einer Umschreibung und einem Bedeutungsverschiebung unterliegt.
Der Besucher ist eingeladen, in diesem Raum der Schichtung zu verweilen, wo jedes Element auf Spuren, Erinnerungen und Interpretationen verweist, in einem feinen Gleichgewicht zwischen dem, was war, und dem, was ständig neu definiert wird.
Die Ausstellung ist vom 30. April bis zum 7. Mai 2026 geöffnet, mit der Eröffnung am Donnerstag, dem 30. April um 18.00 Uhr. Öffnungszeiten: Wochentags 18.00–22.00 Uhr; an Feiertagen 10.00–13.00 und 18.00–22.00 Uhr.